
Die Vergabe des Pomme d’Or 2010 steht unmittelbar bevor. Wer mit von der Partie sein möchte, vielleicht sogar Lust hat, selbst qualitativ hochwertige Apfelweine zu verkosten und ein veritables Menü zu genießen, der wirft jetzt einfach mal einen Blick auf diese Website… Enjoy!

Ich gesteh’
ganz ohne Schmäh,
ein bisserl Wiener Café,
das hätt’ schon was.
Ich vergäß’ den Schnee,
tränk’ notfalls sogar Tee
im Wiener Café,
das brächt’ schon was…

Mitunter ist Katzen-Content einfach nicht zu vermeiden. Beispielsweise dann, wenn unsere junge Sibirerdame Schascha entdeckt, dass da unvermutet eine Flasche vorzüglicher Parliament Vodka auf dem Boden steht. Auch wenn wir weißgott keine Anhänger harter Alkoholika sind, müssen wir doch zugeben, dass dieser Stoff den von den Temperaturen abgesehen fast sibirischen Winter entschieden erträglicher macht… ;-)

Miesmuschelsaison sei an allen Monaten, die mit “r” enden, habe ich mal gehört. Irgendetwas muss wohl dran sein. Denn derzeit, also mitten in den “R”-Monaten, sind die Muscheln wirklich vorzüglich. Ein wunderbarer Eiweiß-Schock, am besten zu genießen auf die hier abgebildete normannische Art, mit einer stark knoblauchlastigen Petersiliensahnesoße. Über Kalorien wollen wir hier mal großzügig hinwegsehen ;-) Darüber hinaus gibt’s natürlich nnoch rund 244 weitere leckere Rezepte, wie man die kleinen Tierchen zubereiten kann…

Erstaunlich, dass so ein Scheibchen echter Ardenner Schinken einen ganzen Tag aufzuhellen vermag. Jedenfalls bei mir. Aber vielleicht bin ich ja auch nur zu sehr dem Kulinarischen zugetan ;-)

Vor ein paar jahren galt er schon als ein Flaggschiff des legendären spanischen Anbaugebiets Priorat. Die Rede ist vom Cims de Poreira, und zwar dem von Weinnasen vielbesungenen Jahrgang 1996. Wir haben das Fest genutzt, unsere letzte Magnumflasche des Ausnahmespaniers zu öffnen. Und siehe da, er empfahl sich frisch wie am ersten Tag, von ungeheurer Extraktfülle und angemessen unzugänglich. Was wir ihm mit frühzeitiger Frischluftzufuhr allerdings auszutreiben vermochten. Ein grandioser Priorat auf dem Niveau ebenso großer Bordeaux. Und ich bin ehrlich froh, mich partout nicht mehr daran erinnern zu können, was die Bouteille mal gekostet hat, damals, ausgangs des 20. Jahrhunderts ;-)

So eine natürlich und in Freuden aufgewachsene Babypute bringt gute 3 bis 4 Kilogramm auf die Waage. Ein bisserl viel also für unseren doch recht kleinen Haushalt. Die Folge: Wir müssen uns kulinarisch ein paar Varianten einfallen lassen, wie wie mit dem Tierchen umgehen – auch nach dem 1. Weihnachtsfeiertag. Eine der Optionen sieht man oben. Putenkeule gegart aus Karotten und Weißwein reduzierten Soße, dazu nach belgischer Art frittierte Kartoffelschnitze und junger Rosenkohl. Recht lecker, das Arrangement ;-)

Der Höhepunkt des 1. Weihnachtsfeiertags im Duesenhome– ganz traditionell, mit einer leckeren Lauch/Milchbrötchenfüllung ist einfach nur njamnjamnjam… und um so verführerischer je größer…

Was gehört zum Frankfurter Weihnachtsmarkt wie Bembel zum Stöffche? Genau, der Glühwein. Vollgeknallt mit pfundweise Zucker bringt der heiße, mit allerlei Gewürzen versetze Billigrotwein Wangen und Nasen zum Glühen. Und sorgt endgültig dafür, dass gerade an einem eisig kalten Winterabend kaum noch ein Vorankommen möglich ist rund um Römer und Paulskirche. Denn überall finden sich standfeste Grüppchen von Glühweintrinkern zusammen, stehen mitten im Weg, ungerührt, wenn auch bereits leicht weinselig. Oder sie warten in langen, unordentlichen Reihen, mehr oder weniger geduldig, um sich aus einem der zahllosen Bottiche an einem der ebenso zahlreichen Stände den Keramikbecher füllen zu lassen. Immer wieder. Und spätestens beim dritten oder vierten Mal sind sie dann lull und lall. Tja, Weihnachtsmarkt eben. Da lobe ich mir als echter Wahlfrankfurter doch eher den ortstypischeren authentischen Verwandten des roten Zuckersafts, den originalen “Heisse Ebbelwei” ;-)