Archiv für die Kategorie ‘Geschichte & Gesellschaft’

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Untragbar?

Veröffentlicht in Geschichte & Gesellschaft, Politik & Politiker | 09. März 2010 | 22:04 | roland

Nach nicht viel mehr als 100 Tagen muss ich hier ganz im Ernst fragen: Ist dieser Mann wirklich noch tragbar für Deutschland? Ich stehe weißgott dem (ursprünglichen!) liberalen Gedanken nahe, aber was Guido Westerwelle seit Antritt seines imageträchtigen Außenministeramtes abliefert und absondert, hat mit diesem nicht mehr das Geringste zu tun und ist meines Erachtens geeignet, das letzte noch intakte politische Porzellan zu zerschlagen, das bisher verschont geblieben ist. Und klar, speziell für seine innenpolitischen Äußerungen zum Thema Hartz IV Empfänger erhält er Applaus von all jenen TraumtänzerInnen, die immer noch der Utopie einer Vollbeschäftigung nachhängen. Merkt dieser Mann wirklich nicht, was für einen Schwachsinn er absondert? Wir er nur von seinem brennenden Ehrgeiz und einem aufgeblähten Ego getrieben? Ich kann mich dieses Eindrucks nicht mehr erwehren. Übrigens, unser Guido ist bei Facebook registriert. Wer mag, kann ihn ja mal ansprechen ;-)

(©Screenshot: ZDF)

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Ist das alles lustig

Veröffentlicht in Berufliches & Privates, Geschichte & Gesellschaft, Kunst & Kultur | 15. Februar 2010 | 21:04 | roland

091227_Weihnachtsmann

Rosenmontag! Na und? Im Duesenhome ist das (fast) ein Arbeitstag wie jeder andere. Einer zumal, der sich sogar noch ein wenig länger in die Abendstunden ausdehnt als sonst eh schon. Einfach, weil es Kunden gibt, die Termine vorgeben – unabhängig davon, ob gerade Kölscher Karneval, Mainzer Fastnacht oder Münchner Fasching gefeiert wird. Und verkleiden tun wir uns ja eh nicht, gell ;-) In diesem Sinne ein dreifach donnerndes Helau, Alaaf und Allez hopp!

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Harte Zeiten

Veröffentlicht in Geschichte & Gesellschaft, Politik & Politiker, Subjektives & Spontanes | 29. Januar 2010 | 21:50 | roland

100129_ObamaBuch

In diesen Tagen ist er nicht zu beneiden, der US-Präsident. Ausgerechnet jenes Projekt, in das mehr als 40 Millionen nicht krankenversicherter US-Bürger die meiste Hoffnung gesetzt hatten, scheint nun zu scheitern an der Wahl eines einzigen neuen US-Senators. Tragisch. Insbesondere, wenn man die Bedingungen kennt, unter denen jene 40 Millionen Menschen ihrer Gesundheit verlustig gehen. Dass die Republikaner eine gesetzliche Krankenversicherung als “Sozialismus” bezeichnen, nun, das zeigt einmal mehr, wie wenig sie verstanden haben. Uns zeigt diese Entwicklung, dass die Diskussion, die hierzulande um Krankenversicherungen geführt wird, die wenn auch recht willkürlich eine Zusatzabgabe zur Kostendeckung erheben, (noch) eine recht luxuriöse ist…

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Eine von Frankfurts besseren Seiten

Veröffentlicht in Geschichte & Gesellschaft, Subjektives & Spontanes | 21. Dezember 2009 | 18:04 | roland

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Der ehemalige Stammsitz des traditionsreichen Frankfurter Bankhauses Bethmann präsentiert sich an den letzten vorweihnachtlichen Abenden ausgesprochen einladend. Auch wenn der Glanz der Privatbankiers längst verblichen und das Unternehmen nur noch ein Anhängsel der ABN AMRO ist, vermittelt ein abendlicher Blick in den Innenhof des Palais immer noch ein wenig die Bedeutung der “Bethmänner” für das Wohl und Wehe der Mainmetropole. Immerhin, ein klein wenig Unsterblichkeit ist den Bankern dann doch geblieben, und sei es in Form der berühmten Bethmännchen

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Ja, ja, die demografische Entwicklung…

Veröffentlicht in Geschichte & Gesellschaft, Subjektives & Spontanes | 09. Dezember 2009 | 21:14 | roland

091204_Aelterwerden

Älter werden in Frankfurt. Witzigerweise ist dieses Plakat des Jugend- und Sozialamts der Stadt Frankfurt ebenfalls weitaus älter, als es den Anschein hat. Es hängt nämlich immer noch in Frankfurt, gleich neben Fisch Franke. Vielleicht hat man einfach vergessen, es zu entfernen. Oder der Verantwortliche wurde Opfer der Demenz. Immerhin ist es erfreulich zu sehen, dass zumindest jenes Frankfurt, das sich ein Älterwerden in Würde finanziell leisten kann, das unausweichlich auf uns zukommende generalthema der nächsten Dekaden aufgreift. Ob dabei jedoch jene statistischen 20 Prozent Frankfurter, die ihre Gegenwart wie auch ihr Alter in Armut verbringen werden, berücksichtigt und gern gesehen werden?

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Bin ich austrophil?

Veröffentlicht in Geschichte & Gesellschaft, Kunst & Kultur, Mediales & Kommunikatives, Politik & Politiker | 06. November 2009 | 22:02 | roland

091106_DATUM

L.A., eine skurril alkoholgeschwängerte Annäherung an Haider, den mausetoten – weil sonst nicht ertragbar – ein wunderbarar Abgesang auf den letzten “echten” Citroen, den XM, dazu vielerlei Innereienbeschau der Alpenrepublik… ich gestehe unumwunden, dass ich auf meine monatliche DATUM so wenig verzichten mag wie auf brand eins, mare oder das JSSUS Magazin (welchletzteres niemandem etwas sagen wird;-). Ergo mein eindringlicher Aufruf: Kaufen, am Bahnhofskiosk (was seit neuestem in D möglich ist!) oder besser noch abonnieren, gleich jetzt und hier!

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Wie immer Pflichtlektüre

Veröffentlicht in Geschichte & Gesellschaft, Mediales & Kommunikatives | 05. Oktober 2009 | 20:10 | roland

091005_DATUM

Vom “Hofburgplauscherl”, sprich Interview mit dem amtierenden Bundespräsident Heinz Fischer bis zum Titelthema Berlin (aus alpenrepublikanischer Sicht, versteht sich) reicht das Themenspektrum der neuen DATUM. Warum sowas einer hierzulande lesen sollte? Ganz einfach, weil wir Piefkes von keinem unserer Nachbarländer so wenig wissen wie von Österreich, dem rechtsruckigen. Ergo: Nicht nur flugs lesen, sondern am besten gleich abonnieren, die neue DATUM – gleich hier und jetzt!

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Sorry, Guido…

Veröffentlicht in Geschichte & Gesellschaft, Politik & Politiker | 26. September 2009 | 16:49 | roland

090926_FDPmail

…aber trotz einer gewissen Affinität zu programmatischen Inhalten der FDP halte ich eine Partei für unwählbar, die in einem Fünfparteiensystem von vornherein jede Koalition mit vier der fünf relevanteren Parteien ausschließt. Das deckt sich schlicht nicht mit meinem Verständnis von parlamentarischer Demokratie. Dass darüber hinaus die üblichen Worthülsen per Postwurfsendung auf mich abgeschossen werden, ohne konkrete Ausformulierung, wie die hehren Ziele erreicht und finanziert werden sollen, verschnupft mich zusätzlich. Ja, ich habe meine Wahl ebenfalls bereits getroffen, wenn auch eine andere als Michael Spreng, vermag aber viele seiner Einschätzungen und sein generelles Unwohlsein gut nachzuvollziehen. Aber wer in einem politischen System, das sich längst meilenweit von den Vorstellungen der Gründerväter entfernt hat und augenscheinlich nur noch von Parteiinteressen gesteuert wird – inklusive deren natürlicher Panik vor jeder direkteren Einflussnahme seitens der Bürger – der muss an diesem morgigen Wahlsonntag eh die Zähne zusammenbeißen…

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Tauben kennen keine Scham

Veröffentlicht in Geschichte & Gesellschaft, Subjektives & Spontanes | 23. September 2009 | 20:18 | roland

090923_Italoking

Viktor Emanuel III. steht regungslos steinern in einem Park von Asti, mitten im Herzen des Piemont. Streng und herrisch blickt das Abbild des Königs von Italien, Kaiser von Äthiopien und König von Albanien zurück in die blutige Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Und die Tauben? Die nutzen ihn ganz respektlos als Aussichtsplatz und k***** auf die ganze Historie. Herrlich!

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Wahlwerbliche Plattitüden (1)

Veröffentlicht in Gemeines & Allgemeines, Geschichte & Gesellschaft, Mediales & Kommunikatives, Politik & Politiker | 17. August 2009 | 20:22 | roland

Aha! Jetzt ist sie also aus dem Sack, die Wahlkatze der CDU: Man hat die Kraft für Wirtschaft mit Vernunft. Wohlbemerkt, die Kraft. Ob man sie anwendet, bleibt dahingestellt. Und was ist das überhaupt, “Wirtschaft mit Vernunft”? Dovh eigentlich etwas, was eine Marktwirtschaft im freien Spiel der Kräfte von ganz alleine regelt, indem alles, was unvernünnftog ist, sich in Markt eh nicht durchsetzt. Und wer steht bei der CDU für die Kraft der Vernunft? Klar, kein CDU-Mitglied, sondern eines der CSU, nämlich unser Vorzeigedynamiker von Guttenberg. Ein Mann, der mich in seiner durchgestylten Dynamik fatal an einen ganz bestimmten Typus von Kontaktern, Kundenberatern und Etatdirektoren in großen, internationalenn Werbeagenturen erinnert. Stilsicher im Auftritt, überaus beredt, doch leider von eher Potemkinscher Fachkompetenz. Aber egal, diese Art von “Vernunft” kommt augenscheinlich bei vielen Wählern bestens an. Was Wunder ;-))

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