Ja, so wird dann aus drei Jahren harter Abend und 30 Millionen investierten EUR aus Spenden und Steuergeldern (!) eine richtig schöne Pleite! Es wird mir ewig ein Rätsel bleiben, wie München und seine Bewerbungsgesellschaft München 2018 unter Bernhard Schwank und Jürgen Bühl auf die abwegige Idee kommen konnten, mit einem nostalgisch rückwärts gewandten Konzept gegen einen Wettbewerber ankommen zu wollen, der glasklar auf die ökonomische Ader des IOC gezielt hat. Jodler, Bieranstich und Beckenbauer gegen die neuen Märkte Asiens… Das ist wirklich mehr als naiv. Leid tut’s mir allenfalls um Katarina Witt, die sich wie gewohnt mit aller Leidenschaft auf diese Aufgabe gestürzt hatte.
(© Screenshot: ARD)
Es ist wirklich ein Segen, dass Hofheim am Ts. mit dem Cinepark Hofheim endlich wieder ein eigenes Kinocenter hat. Zumal ein ausgesprochen ansehnliches mit mehreren Sälen und modernster Digitaltechnik in 2D und 3D. Nach “The King’s Speech” haben wir uns nun “Thor” hier angeschaut. Letzterer kein Klassefilm wie ersterer, aber doch recht kurzweilig.
Kloster Eberbach im April 2011… Bei sommerlichen Temperaturen ungewohnt früh im Jahr muss man sich nicht wundern, wenn alle Andacht schwindet auf den Wiesen und in den Gärten des ehemaligen Zisterzienserklosters – und sich einfach in hobbithafte, vielleicht sogar weintrunkene (?) Frühjahrsmüdigkeit verwandelt.
Kann denn Werbung alles sein ? Natürlich nicht! Und wenn dann eine besonders liebe Kollegin und ihres Zeichens Art-Director zu Pinsel, Farbe und Staffelei greift, dann ist das ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Erst recht, wenn die Bilder von Ute Ringwald ein sehr witziges Konzept beinhalten: Denn sie malt reichlich vollschlanke Damen in allerlei lebensbejahenden Posen. Herrlich opulent! Und durchaus ambivalent. Wenn auch seit Niki de St. Phalle durchaus öffentlich goutiert. Heute haben wir uns ihre in Bad Vilbel im ‘Haus der Begegnung’ ausgestellten Bilder live angeschaut, mit der Künstlerin parliert und – natürlich! – auch ein Werk erstanden. Was ich nur jedem Interessenten an wahrhaft fröhlicher Kunst wärmstens empfehlen kann. Und solange die Originale noch bezahlbar sind ;-)
Eines muss man den Italienern ja lassen, in Sachen Innenarchitektur haben sie ein Händchen für feinen Stil. Erst recht dann, wenn es um Leder geht. Poltrona Frau ist da vermutlich die erste Adresse. Feinstes, handgegerbtes Rindsleder für Sitzmöbel im heimischen Salon, im Foyer der Firma, aber auch in Automobilen der Marken Ferrari und Maserati, wie ams zu berichten weiß. Allerdings muss es nicht unbedingt ein Ferrari 612 Scaglietti sein. Zu Zeiten, als auch Lancia sich noch darauf verstand, formidable und zugegebenermaßen höchst eigenständige Limousinen und Coupés zu fertigen, fand sich Ledergestühl gleicher Provenienz auch in deren Fahrzeugen. So zum Beispiel im letzten großen Lancia-Coupé, dem Kappa. Spätestens seit den Neuvorstellungen Lancias auf dem Genfer Automobilsalon muss man wohl davon ausgehen, dass die traurige Zukunft dieser einstmals so großartigen Marke sich auf das Umetikettieren von Chrysler-Masssenware beschränken wird. Ein Trauerspiel. Und ganz gewiss ein Anlass, die letzten Überlebenden einer großen Epoche vorm Vergessen und vorm Verrosten zu bewahren. Für die italienischen Momente im Leben und nicht nur wegen des noblen Poltrona-Interieurs…
Frankfurts Vorzeige-Museum Schirn glänzt speziell im Obergeschoss mit einer sehr grafisch anmutenden Gestaltung. Gerade nach dem Besuch der Courbet-Ausstellung mit ihren teils doch sehr symbolträchtigen und mitunter schwermütigen Gemälden hat dies eine erfrischende Wirkung aufs Gemüt ;-)
Nach langen, sehr langen Verhandlungen scheint nun also der 2007 beendete Dauerkrieg zwischen Apple und den Beatles zu einem auch für den Rest der Welt sinnvollen Ende gekommen zu sein. Denn ab sofort sind alle Beatles-Alben auch im iTunes Store erhältlich. Und es stellt sich natürlich die Frage, was da im Vorfeld an Geldern geflossen ist beziehungsweise welche Konditionen die beiden Apples – die Unterhaltungselektronik-Marke und das Beatles-Label gleichen Namens – wohl ausgehandelt haben. Egal: Es darf heruntergeladen werden!
Erstaunlich, was die Lumix G1 mit einem bei offener Blende von 1,4 manuell fokussierten Olympus Pen-FT Zuiko 40mm aus einem scheinbar profanen Arbeitsplatz-Motiv herausholt. Man beachte das schöne Bokeh des Hintergrundes!